Integration durch Arbeit: Kreistag beschließt Beirat für mehr Arbeitsgelegenheiten
Arbeit gibt Struktur, schafft Kontakte und hilft beim Ankommen. Der Kreistag will deshalb deutlich mehr Asylbewerber sowie Bürgergeld- und Grundsicherungsempfänger in gemeinnützige Arbeit bringen.
Das Ziel des Kreistages sind jeweils 200 Asylbewerber und Grundsicherungsempfänger in Arbeitsgelegenheiten, die der Allgemeinheit zugutekommen. Innerhalb der Unterkünfte arbeiten inzwischen viele Asylbewerber mit, außerhalb waren im Mai aber nur 15 Stellen besetzt. Viele Kommunen, soziale Träger und öffentliche Einrichtungen nutzen diese Möglichkeit bisher kaum.
Der Kreistag hat bereits beschlossen, einen Träger mit der Betreuung der Beschäftigten zu beauftragen. Damit mehr Stellen entstehen, braucht es aber Partner vor Ort, die mitmachen.
Deshalb haben wir gemeinsam mit der SPD den Beirat beantragt, und der Kreistag hat ihn am 8. Oktober beschlossen. Darin arbeiten Kreistagsabgeordnete, Bürgermeister, die Wohlfahrtsverbände, der Integrationsbeirat und das beauftragte Unternehmen zusammen. Sie sollen Kontakte knüpfen und neue Einsatzfelder finden. Der Beirat tagt mindestens einmal im Quartal.